Hanf als Nährstofflieferant

Hanf für die Gesundheit

 

„Der Weg zur Gesundheit führt nicht in die Apotheke, sondern durch die Küche!“

 

Diesen Spruch hast du vielleicht schon einmal gehört. Wir leben in einer Zeit, in der sich die Gesellschafft über ihre Ernährung Gedanken macht und diese in Frage stellt. Die Ernährung ist das Fundament unserer Gesundheit, nur mit einer gesunden und sauerstoffreichen Ernährung können wir sicherstellen, dass unser Körper gut gegen Krankheiten gewappnet ist.

Und hier spielt der Hanf eine ganz besondere Rolle, er weist eine ungewöhnlich hohe Nährstoffdichte auf und zudem liegen die Nähr- und Vitalstoffe in so einer ausgewogenen Form vor, dass sie auch Superfoods genannt werden. Bei Superfoods geht es um Lebensmittel, die schon bei geringem Verzehr große gesundheitliche Vorteile mit sich bringen.

Bei der Ernährung spielen die Hanfsamen und das Hanföl – was aus den Samen gepresst wird – eine primäre Rolle!

Hanf Gesundheit

Hanfsamen ungeschält

hanfsamen-geschaelt

Hanfsamen geschält

Hanf als Proteinquelle

Die Hanfsamen bestehen außerdem zu 20 bis 24 Prozent aus reinem hochwertigen Protein in Form aller essentieller Aminosäuren, die der Mensch benötigt, um daraus körpereigenes Eiweiß aufzubauen.

Damit gehört Hanf zu den wenigen Pflanzen, die einerseits ein für den Menschen vollständiges Aminosäureprofil bieten und andererseits dieses wertvolle bioverfügbare Protein auch in ausreichender Menge bereithalten.

Siehe auch Muskelaufbau mit Hanf

hanfoel

Hanf als Vitaminquelle

Hanfsamen enthalten reichhaltige Mengen an Antioxidantien sowie Vitamin E und die B-Vitamine. Hanf ist sehr reichhaltig an Vitamin B2 (Riboflavin) und bietet hierfür eine ausgezeichnete Quelle. Früher galten Milchprodukte und Fleisch als die besten Vitamin B2 Lieferanten. In Hanf jedoch findet man deutlich mehr Vitamin B2 als in tierischen Produkten (es sei denn man isst gerne Leber).

Vitamin B2 spielt unter anderem beim Muskelaufbau, bei der Bildung der Stresshormone, für die Schilddrüse, die Augen und die Sehschärfe sowie in der Hautpflege eine wichtige Rolle. Rissige Mundwinkel, gesprungene Lippen, brennende Augen und schuppende Haut an Nase, Mund, Stirn oder Ohren sind mögliche Anzeichen eines Vitamin-B2-Mangels.

Hanf für Omega-3 und -6 Fettsäuren

Die meisten Menschen leiden bekanntlich an einem ungünstigen Fettsäure-Verhältnis. Der reichhaltige Fleisch- und Milchkonsum (von Tieren, die mit Getreide statt mit Heu, Gras und Kräutern gefüttert werden), aber auch der unkritische Verzehr von industriell hergestellten pflanzlichen Ölen führt dazu, dass die meisten Menschen sehr viele Omega-6-Fettsäuren und nur wenige Omega-3-Fettsäuren zu sich nehmen.

Ein solch ungünstiges Verhältnis dieser beiden Fettsäuren verursacht, begünstigt und verstärkt entzündliche Prozesse aller Art. Chronische Entzündungen beschleunigen im besten Falle lediglich das Altern, führen meistens jedoch zu den verschiedensten Beschwerden wie z. B. Gelenkentzündungen, Herz-Kreislaufproblemen, chronischen Nervenleiden und vielem mehr.

Hanf enthält als einzige Pflanze das optimale Omega-Fettsäuren-Verhältnis von 1:3 (Omega-3 zu Omega-6) und ist daher ein hervorragender Bestandteil einer entzündungshemmenden Ernährungsweise.