CBD in Deutschland – Ein Wundermittel? [Gastbeitrag von CBDratgeber.de]

CBD – Wunderwirkstoff mit vielseitigem Einsatzgebiet?

cbd in deutschland

CBD in Deutschland – CBD ist in aller Munde. Diese Aussage kann man bildlich, aber auch wortwörtlich nehmen. Cannabidiol ist nämlich nicht mehr nur in den USA völlig legal und in der Gesellschaft akzeptiert, nein auch in Deutschland integrieren immer mehr Menschen CBD als private Nahrungsergänzung in den Alltag. Wir haben uns deshalb mit dem Thema ausgiebig beschäftigt und wollen die wichtigsten Fragen klären.

Was ist CBD?

Die Abkürzung CBD steht für den Stoff Cannabidiol, bei dem es sich wiederum um ein sogenanntes Cannabinoid handelt. Cannabinoide sind Wirkstoffe, die in der Hanf- beziehungsweise Cannabispflanze vorkommen – daher auch der Name. In den 1940er Jahren zum ersten Mal entdeckt, handelt es sich heute um ein durchaus beliebtes Mittel zur Nahrungsergänzung, aber auch in anderen Bereichen wächst der Grad der Anwendung von CBD.

Als reiner Stoff ist es eher selten zu bekommen, es existieren aber heute zahlreiche Produkte, in denen CBD in unterschiedlichsten Konzentrationen enthalten ist. Zu den beliebtesten Produkten zählen sicherlich Öle, es existieren aber auch Salben, Kapseln oder gar Duschcremes.

Ist CBD in Deutschland legal?

Aufgrund dessen, dass CBD der Cannabispflanze entspringt, denken einige Menschen, dass es möglicherweise illegal ist. Dies ist aber ein sehr fälschlicher Gedanke. Entsprechende Betäubungsmittel sind nämlich vor allem deshalb illegal, weil sie den Stoff Tetrahydrocannabinol (abgekürzt THC) enthalten, welcher eine psychoaktive Wirkung hat und somit beim Menschen Rauschzustände hervorruft.

Bei CBD ist dies aber keineswegs der Fall. Ganz im Gegenteil: CBD ist nicht nur nicht-psychoaktiv, sondern wirkt sogar der Wirkung von THC entgegen, schwächt also durch THC hervorgerufene Rauschzustände beispielsweise ab. Nicht zuletzt aus diesem Grund ist der Stoff selbst in Deutschland, der EU und fast dem gesamten Rest der Welt legal.

Im Falle von CBD Produkten gelten jedoch einige gesetzliche Vorgaben, da diese ja in der Regel nicht nur aus reinem CBD bestehen. Die wichtigsten Regeln sind hier folgende:

  • THC < 0,2% – Der THC-Gehalt von in Deutschland frei verkäuflichen Produkten muss zwingend unterhalb von 0,2% liegen

  • 18+ – Der Verkauf von CBD Produkten darf nur an volljährige Personen erfolgen

  • Keine Heilversprechen – Möchte ein Händler entsprechende Produkte rezeptfrei vertreiben, darf er dabei keinerlei Aussagen über die mögliche (positive) Wirkung des Produkts treffen

Sobald eine dieser Regeln nicht eingehalten wird, gilt das Produkt mindestens als Arzneimittel und bedarf eines Rezepts durch einen Arzt und darf zudem nur durch Apotheken ausgegeben werden.

Wie wirkt CBD?

Dass CBD nicht-psychoaktiv ist, heißt aber nicht, dass es keinerlei Wirkung auf den Körper hat. Zunächst stellt sich aber die Frage, wie CBD überhaupt aufgenommen wird. Generell lassen sich die Möglichkeiten zur Einnahme von CBD in 3 Bereiche einteilen: Oral, rektal und mittels Inhalation.

Die meisten Produkte werden oral eingenommen, also geschluckt oder unter die Zunge gegeben (wie zum Beispiel CBD Tropfen). Einige bevorzugen hingegen die Inhalation von CBD beispielsweise durch E-Zigaretten oder das Rauchen von CBD-Blüten. Es existieren auch entsprechende Zäpfchen, diese erfreuen sich jedoch eher geringer Beliebtheit.

In allen Fällen wird das Cannabidiol aber auf jeden Fall aufgenommen und gelangt so in die Blutbahn. Dort wirkt es vor allem im Hirn aber auch im Rest des Körpers auf das sogenannte Endocannabinoidsystem, welches jeder Mensch in sich trägt und dafür sorgt, dass Cannabinoide durch den Körper verarbeitet werden. CBD stimuliert dort bestimmte Rezeptoren und durch diese Reize können verschiedene Wirkungen auf den Rest des Körpers erzielt werden.

Die richtige Dosierung kann im Übrigen bei jedem Menschen unterschiedlich ausfallen. Jeder reagiert verschieden stark auf bestimmte Stoffe und auch die Art der Einnahme kann entscheidend sein. Wichtig ist hier jedoch festzuhalten, dass CBD keine bekannten negativen Nebenwirkungen hat. Einzig kann durch die entspannende Wirkungen Müdigkeit auftreten. Auch eine Überdosierung ist deshalb nicht wirklich möglich.

Wofür kann man CBD also anwenden?

Es existieren mittlerweile zahllose Studien zum Thema CBD und fast wöchentlich werden neue Ergebnisse zu dem vielfältigen Wirkspektrum von CBD veröffentlicht. Nichts desto trotz ist CBD heute in der Schulmedizin noch immer nicht angekommen, vor allem weil die Pharmaindustrie sich bisher dagegen wehrt. Auch Vorurteile im Zusammenhang mit Cannabisprodukten spielen hier oft eine Rolle.

Eine der sicherlich vorwiegenden Wirkungsweisen ist, dass CBD auf den jeweiligen Anwender sehr beruhigend wirken kann, weshalb solche Produkte vor allem bei Menschen, die über Depressionen oder Angstzustände klagen, oft beliebt sind. Auch Menschen mit chronischen Schmerzkrankheiten schwören zum Teil auf den Wirkstoff. Immer mehr Studien belegen nun auch, dass Cannabidiol vor allem bei der Behandlung von Epilepsiepatienten sehr hilfreich sein kann, da es Anzahl und Stärke von entsprechenden Anfällen in Tests zum Teil stark minimiert. Es existieren mittlerweile sogar Forschungen im Bereich der Krebstherapie, da auch hier vermutet wird, dass CBD Teile der Chemotherapie ersetzen könnte.

Fazit

Insgesamt ist CBD natürlich kein Allheilmittel, aber die vielen Bereiche, in denen mit dem Stoff bisher sehr positive Ergebnisse erzielt werden konnten, lassen doch aufhorchen. Das Cannabinoid scheint weitaus mehr zu können, als viele Menschen denken, allerdings stehen dem größeren Einsatz einige Faktoren entgegen. Dazu zählt zum einen die allgemeine Anerkennung in der Gesellschaft, zum anderen aber vor allem die Gesetzeslage in Deutschland und der EU.

Schlussendlich ist natürlich auch die Pharmaindustrie kein Befürworter Erfolgs von CBD, da der Stoff vergleichsweise kostengünstig ist und eventuell zahlreiche bisher angewandte Medikamente ersetzen könnte. Dementsprechend wehren sich Interessenvertreter bisher weitestgehend gegen mögliche Gesetzesänderungen.

Dieser Text wurde von Dennis vom CBDRatgeber.de geschrieben und dient zur Verbreitung von Wissen rund um Cannabidiol (CBD).

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